Businessbeach
Johannes_Wouk_IMG_9226_LOWRES
Dieser Artikel wird unterstützt von


„Man darf wirklich nicht jammern, es funktioniert!“

Alexander Thoma ist sowas wieder Oberbademeister vom Millstätter See, schließlich hat er, neben drei Strandbädern und einem Campingplatz auch die Führung des Badehaus Millstatt über, dem touristischen Flaggschiff der Region. Außerdem hat der Mann Weitblick, denn er hat den ersten permanenten BUSINESSBEACH der Welt an seinen See gebracht.

Der Millstättersee ist schon ziemlich geil. Eingeklemmt zwischen den Nockbergen ist man hier verdammt schnell vom Gipfel am See und sogar umgekehrt geht’s recht fix, wenn man sich ein E-Mountainbike checkt. Für Action und Naturerlebnis ist also gesorgt, aber auch Wellness und Work kommen nicht zu kurz, wie Bäderchef Alexander Thoma zu berichten weiß.

IMSÜDEN.AT: Hallo, ziemlich geiler Arbeitsplatz!
Alexander Thoma: Ja, der BUSINESSBEACH MILLSTATT AM SEE ist sicherlich der mit der besten Aussicht…

Johannes_Wouk_IMG_9232_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Stimmt, aber das haben wir gar nicht gemeint. Wir meinen deinen Arbeitsplatz hier am Millstätter See. Wie hast du den ergattert?
Alexander Thoma: Ich hab einige Umwege genommen, erst war ich in der Sparte Tourismus der Wirtschaftskammer tätig, dann 23 Jahre bei den Casinos Austria. Zum Schluss Geschäftsführer der Congress Casino GmbH in Baden. Da haben wir das Casino mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war schon auch eine sehr interessante Aufgabe…

MillstätterSee_badehaus_millstatt©gert_perauer-4045-150910_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Aber Südländer zieht es halt immer wieder zurück in den Süden
Alexander Thoma: So ist es (lacht). Deshalb habe ich den Job hier auch unmittelbar nach der Eröffnung des Badehauses Millstätter See 2013 übernommen.

IMSÜDEN.AT: Wie sieht dein Job genau aus?
Alexander Thoma: Als Geschäftsführer der Millstätter Bäderbetriebs GmbH, die mehrheitlich im Besitz der Gemeinde Millstatt ist, betreiben wir  den Campingplatz und das Strandbad Pesenthein, die Strandbäder in Dellach und Millstatt und eben ganzjährig das Badehaus Millstätter See. Wir haben rund 50 Beschäftigte im Sommer und 30 im Ganzjahresbetrieb.

Johannes_Wouk_IMG_9225_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Nicht wenig… rechnet sich das überhaupt?
Alexander Thoma: Natürlich! Immerhin haben wir ja auch jährlich über 35.000 Besucher im Badehaus plus ca. 9.000 Externe, die für Spezialbehandlungen im Treatment kommen. In der angeschlossenen Gastro sind es sicher auch noch mal rund 25.000 externe Besucher zusätzlich. Dazu kommen die 16.000 Nächtigungen am Campingplatz in Pesenthein und die 2.000 Strandbadbesucher an Spitzentagen… Da gibt’s genug Arbeit für uns alle.

IMSÜDEN.AT: Beeindruckend! Aber das Badehaus scheint das absolute Herzstück des Tourismus am Millstätter See zu sein. Stimmt’s?
Alexander Thoma: Sicher. Es verbindet ganzjährig die Berge, die uns umgeben, mit dem See, der uns zu Füßen liegt. Es wurde hier anstelle des Hallenbades errichtet und funktioniert wirklich bestens. Sowohl bei Einheimischen, als auch bei unseren Gästen ist es sehr beliebt. Man darf wirklich nicht jammern, es funktioniert!

MillstätterSee_biwak freiheit_archiv mtg©gert_perauer (22) 2017_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Und wie passt der BUSINESSBEACH in dieses Konzept?
Alexander Thoma: Wir sind der Ansicht, dass es neben den reinen Urlaubsgästen, die sich auf ihren Urlaub konzentrieren wollen, auch immer mehr Menschen gibt, die zwischen Arbeits- und Freizeit nicht mehr so stark unterscheiden. Denen wollen wir mit dem BUSINESSBEACH MILLSTATT AM SEE hier direkt zwischen dem Badehaus und dem Strandbad ein Angebot bieten. Ein starkes WLAN, Spinde für die Wertsachen und funktionale Architektur ermöglichen es, dort zu arbeiten, wo andere wellnessen, würde ich sagen.

Johannes_Wouk_IMG_9227_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Sind die BUSINESSBEACH-Nutzer eigentlich hauptsächlich Einheimische?
Alexander Thoma: Das würde ich so gar nicht sagen. Wir versuchen mit unserem Kongresshaus in Millstatt auch am sogenannten MICE-Sektor, also sozusagen Business-to-Business ein Angebot zu schaffen und da sind die Tagungsgäste oft sehr dankbar für die Möglichkeit zumindest einen Teil ihrer Arbeit hier zwischen Berg und See am BUSINESSBEACH zu erledigen.

MillstätterSee_biwak freiheit_archiv mtg©gert_perauer (28) 2017_LOWRES

IMSÜDEN.AT: Soviel zu den Workaholics, aber was ist mit denen die ganz und gar abschalten wollen?
Alexander Thoma: Für die haben wir auch ein neues Angebot. Unsere BIWAKS unter den Sternen. Das sind eigentlich Notunterkünfte, die wir aber hochwertig und trotzdem reduziert aufgewertet haben. Dort gibt’s kein WLAN, nur ein bequemes Bett, eine Waschzelle und fertig. Da kann man richtig abschalten und die Ruhe genießen. Die Biwaks stehen an ausgesucht schönen Plätzen und haben ein Glasfenster nach oben über dem Bett. Also kann man unter den Sternen schlafen.

IMSÜDEN.AT: Romantisch!
Alexander Thoma: Ja, genau! Wir liefern sogar einen Picknickkorb am Abend und das  Frühstück direkt zum Biwak damit die Gäste die absolute Zweisamkeit genießen können.

IMSÜDEN.AT: Na bitte, dann schauen wir, dass wir das nächste Mal weniger Arbeit und mehr Liebe mitbringen, wenn wir zum BUSINESSBEACH MILLSTATT AM SEE kommen.


TINEFOTO_IMSÜDEN Launch-Party 2014-05-28_029_LOWRES
Johannes Wouk
Johannes Wouk hat studiert. Er hat aber auch gearbeitet. Heute ist er selbstständig, schreibt und macht was mit Kommunikation. Für IMSÜDEN.AT ..
Infos
Termine