Chancen IMSÜDEN.AT
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Berlin liegt um die Ecke

StartUps aus dem Süden an die Spree: Nur 1,5 Flugstunden entfernt vom südlichen Klagenfurt liegt eine recht große Stadt an der Spree. Dort soll es ziemlich abgeh’n. Vor allem wirtschaftlich. Und vor allem für StartUps. Ich hab mich mal umgeschaut und sag‘ euch jetzt wie ihr es anstellt ein StartUp aus dem Süden in Berlin zu werden. Denn das ist eine der größten Chancen IMSÜDEN.AT –> Berlin liegt um die Ecke!

Wegen der Exportoffensive 2015 und dank der Abteilung für Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten durfte ich für IMSÜDEN.AT an der ersten (?) Wirtschaftsmission nach Berlin teilnehmen. Mit von der Partie waren eine ganze Bande von StartUps und interessante bzw. interessierte Wirtschaftstreibende aus dem Süden. Das Programm – virtuos organisiert und charmant durchgezogen von der unvergleichlichen Elisabeth Knoller (Abteilung Außenwirtschaft der WK Kärnten) mit ihrem Chef Meinrad Höfferer und der bestens vorbereiteten Einsatzleitung vor Ort – war dicht und höchst interessant. Ich könnte euch jetzt einen kleinen Erlebnisaufsatz schreiben in dem Komposthaufen in Prinzessinnengärten, blaukäppige Acceleratoren (swag as fuck) und eine kleine Abhandlung über Bahnstreiks in Millionenstädten vorkommen, aber das mach‘ ich nicht, sondern erklär‘ euch heute lieber was ihr tun müsst, wenn ihr ein StartUp in Berlin werden wollt.

Wie komm ich raus?
Es ist nicht weit nach Berlin. Vom Airport Klagenfurt gibt’s zweimal die Woche FLÜGE (aktuell: Donnerstag und Sonntag s. Sommerflugplan 2015), aber auch von Ljubljana und sicherlich auch von Venedig gibt’s die verschiedensten Verbindungen –> Just checkfelix.com. Mit dem NACHTZUG der ÖBB/DB wird’s zwar auch nicht unbedingt günstiger, aber sicherlich entspannter als mit dem AUTO. Letzteres empfehle ich, als Veteran einer solchen „Roadshow“ durch West & Ost, nur einmal im Leben, und zwar dann, wenn ihr wirklich rausziehen wollt und Sack, Pack, Kind und Kegel im Kübelwagen habt. Aber das praktische an Berlin ist ja auch: man ist schnell wieder im Süden, wenn man fliegt. Also besteht eigentlich kein Bedarf wirklich ganz und gar rauszuziehen.

Wer hilft mir wenn ich draußen bin?
In einem Land mit über 80 Millionen Einwohnern kann es oft schwer sein als Einzelner Fuß zu fassen. Vor allem, wenn man selbst aus einem Land kommt, dessen Gesamteinwohnerzahl nur knapp das Doppelte der Einwohnerzahl von Berlin und Umgebung ausmacht. Dafür ist Deutschland aber, seit neuestem, sogar eines der beliebtesten Länder der Erde und die Deutschen sind auch ganz lieb und sympathisch seit sie wiedermal Weltmeister geworden sind. Gerade die Berliner sind nach außen zwar etwas „resch“, aber im Grunde gemütlich und freundlich, wenn man mit ihnen umzugehen weiß. Wie das geht kann euch die Österreichische Botschaft erklären. Denn die sollten sich da ja auskennen.

  • AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER: Deshalb empfehle ich mit dem Österreichischen Wirtschaftsdelegierten (aktuell: Dr. Heinz Walter) und seinem „AußenwirtschaftsCenter Berlin“ Kontakt aufzunehmen. Das kann übrigens schon die Abteilung Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten mit Meinrad Höfferer und Elisabeth Knoller vom Süden aus arrangieren. Dann flutscht das.
  • WIRTSCHAFTSMINISTERIUM: Ein naheliegender Ansprechpartner ist sicherlich auch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zum Beispiel weil die einen eigenen Beirat für Junge Digitale Wirtschaft haben. Klingt jetzt übrigens schnarchiger als es ist. Immerhin erkennt das Land seine Chancen.
  • BERLIN PARTNER:  Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Startup-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Berlin ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands und Berlin Partner bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen. Praktisch sowas wie das Empfangskomitee der Berliner für Leute, die hier gründen wollen. Coole Sache, da sollte man mal anklopfen, denn nur so öffnen sich die Türen.

Wo arbeite ich?

  • BETAHAUS: Der CoWorking-Space schlechthin, mitten im hippen (sagt man noch „hip“?) Kreuzberg. Verschiedenste Ebenen, Bürogrößen und Bezahlmodelle. betahaus.com
  • AUFBAU HAUS: Gleich um die Ecke  vom Betahaus liegt Berlins Kreativzentrum am Moritzplatz: Das Aufbau Haus verbindet auf einzigartige Weise Kultur mit Kreativindustrie. In einem ehemaligen Fabriksgebäude sind unter anderem die Aufbau Verlagsgruppe, der das Haus auch seinen Namen verdankt, sowie Modulor Material Total beheimatet. aufbauhaus.de
  • FACTORY: Die Factory versteht sich als Campus für Gründer und Innovatoren und liegt ganz prächtig in „Mitte“ an der Bernauer Straße mit „Mauerview“, wenn noch eine Mauer da wäre. Unter anderem ist das Deutschland-Büro von Twitter dort untergebracht, aber es gibt auch StartUps wie etwa Soundcloud Raum zum wachsen. Seit Neuestem gibt’s sogar einen Coworking-Space. Der ideale Ort zum vernetzen also. Vor allem bei den zahlreichen Gründerevents vor Ort. factoryberlin.com
  • HUB:RAUM: Wenn du ein Tech-StartUp bist, ist der hub:raum (voll das kluge Wortspiel, ne) vielleicht euer erstes Zuhause in der großen weiten Stadt. Das Teil leistet sich die Deutsche Telekom als Inkubator für „early stage StartUps“, in die sie investieren will und bietet ihnen nicht nur Geld, sondern auch CoWorking-Spaces und Netzwerkmöglichkeiten. Einen besseren Einstieg in die deutsche Tech-Welt kann man sich wohl kaum wüschen. hubraum.com

Wer gibt mir Geld?
Wenn ihr gut seid, die Herren von WESTTECH VENTURES (westtechventures.de) oder EIGHT VENTURES (eight-ventures.com). Außerdem gibt es viele Wettbewerbe und „Entwicklungshilfen“ für StartUps in den verschiedensten Phasen wie zum Beispiel im neuen GTEC – GERMAN TECH ENTREPRENEURSHIP CENTER (gtec.berlin). Mehr über diverse Entwicklungshilfen und StartUp-Programm weiß, naturgemäß der BUNDESVERBAND DEUTSCHER STARTUPS (deutschestartups.org).

Soweit so gut. Und jetzt nichts wie ab nach Berlin, ihr süßen kleinen StartUps. Aber Vorsicht! Eure Zentrale bleibt hier bei uns im guten alten Süden. Wegen der Steuern wär’s gwesen… 😉


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Johannes Wouk
Johannes Wouk hat studiert. Er hat aber auch gearbeitet. Heute ist er selbstständig, schreibt und macht was mit Kommunikation. Für IMSÜDEN.AT ..
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