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Von Alina Hainig, Fotos:

Grumpy @ TEDx!

Was macht ein Großteil der Schüler_innen am letzten Freitag in den Ferien? Vermutlich auf ein Getränk in die Stadt gehen, sehr spät heimkommen und dann den ganzen Samstag pennen. Was mache ich am letzten Freitag in den Ferien? Auf zwei Getränke in die Stadt gehen, gar nicht erst heimkommen, sondern auf der Couch einer Freundin pennen, dann am Samstag nach etwas weniger als vier Stunden Schlaf aufstehen, mich fertig und auf dem Weg zu TEDxKlagenfurt machen (und das nur um dort vor vollendeten Tatsachen gestellt zu werden und mitgeteilt zu bekommen, dass ich den Sonntag damit verbringen kann, einen Bericht darüber zu schreiben… aber, bitteschön… wenn’s sein muss…).

Ich freute mich eh auf die geballte Ladung Kreativität und den brennenden Schöpfungswillen, der mich dort erwarten sollte, auch wenn ich mich ein bisschen so fühlte, als wäre ich ein Zombiemädchen aus The Walking Dead (und ich schätze, ich sah auch etwas so aus, nachdem mir ca. sechs Stunden Schlaf fehlten…). Bei der Schleppe Eventhalle angekommen, war mir auf den ersten Blick schon völlig klar, dass hier einige kreative Köpfe am Werk waren, die ihre Zeit und ihr Potential sinnvoll zu nützen wissen. Denn die gesamten Räumlichkeiten waren austapeziert mit unzähligen, zu Pixelbildern, Muster und Schriftzügen zusammengefügten Post-Its. Ja, bist du irre, euer Leben hätt ich gern…

Die Menschenmasse überforderte mich leicht und meine Energie und Motivation waren quasi nicht vorhanden. Aber ich spürte irgendwie, dass hier kein Platz für Pessimismus war, riss mich zusammen, begab mich in die Back-Row des Konferenzraums und lauschte den Worten der ersten Speaker. „Habe Mut!“ „Geh über deine Grenzen hinaus!“ „Hör auf dein Herz, nicht auf dein Hirn!“ Das waren die Botschaften, die es zu verbreiten und umzusetzen galt. Mein Hirn war sowieso nicht besonders funktionstüchtig, aber mein Herz sagte mir: „Hol dir Kaffee, sonst verreckst du! Go Girl!!“ Meine Beine taten, was mein Herz befahl und danach ging es bergauf. Sowohl mit meinem Blutdruck, als auch mit meiner Laune.

Nun war ich bereit dazu, mich von den echt sehr spannenden Persönlichkeiten, die dort in einem ca. viertelstündigen Monolog ihre Gedanken und „Ideas worth spreading“ preisgaben, inspirieren zu lassen.

Vom Motivationscoach über eine Haifischtaucherin, dem wohl genialsten Lehrer der Welt, einem 15-jährigen Unternehmer, einem Herzchirurgen, einem fast blinden Pianisten, bis hin zum Mann, der sich selbst als Roboter gebaut hat (um nur einige zu nennen), war alles dabei.

Und wenn man mal Hunger und keine Lust mehr auf den dunklen Konferenzraum hatte, ging man einfach raus an die frische Luft, setzte sich in die Sonne und genoss die undefinierbare aber leckere, mit irgendetwas Grünem umwickelte, vegane Pampe. Und wenn man mal keine Lust auf die undefinierbare aber leckere, mit irgendetwas Grünem umwickelte Pampe hatte, verließ man einfach das Gelände und ging zu McDonald’s. Und wenn man das neue Bestellsystem bei McDonald’s nicht checkte, dann kehrte man einfach wieder zurück und machte dort weiter, wo man zuvor aufgehört hatte.

Alles in allem war der Tag sehr sättigend, informativ und regte zugegebenermaßen auch ein bisschen zum Nachdenken an (soweit mein Hirn halt in der Lage dazu war). Die Aftershowparty musste dann doch ohne mich stattfinden, ich gehe aber davon aus, dass sie cool war.

Mehr PIX die Caroline Aspernig beim  TEDx Klagenfurt gemacht hat findest du in unserer Galerie: TEDx Klagenfurt PIX


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Alina Hainig
Alina Hainig | im Süden geboren, aufgewachsen und (fast) ausgewachsen | hat das BG Tanzenberg besucht | hat ein Praktikum bei IMSÜDEN.AT gemacht ..
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