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Von Redaktion, Fotos: Carinthischer Sommer, Johannes Puch

Der Carinthischer Summa is umma!

Mit dem Konzert des London Symphony Orchestra endete das Hauptprogramm des Carinthischen Sommers 2016. Zwei Carinthische Musiksalons stehen im Herbst noch auf dem Programm. Aber bereits jetzt kann Intendant Holger Bleck eine positive Bilanz ziehen. Rund 15.000 Besucher wurden bei den Konzerten, Vorstellungen und Veranstaltungen gezählt.

Rund 10.000 Zuschauer besuchten die Konzerte und Vorstellungen mit Kartenverkauf, etwa 5.000 Personen kamen zu den frei zugänglichen Veranstaltungen, wie der „Carinthischen Wassermusik“,  „CS unterwegs“, den zwei Symposien, den Einführungsvorträgen und zu den vom Carinthischen Sommer musikalisch gestalteten Messen in der Ossiacher Stiftskirche.
So lockte die „Carinthische Wassermusik“, mit welcher der Carinthische Sommer in diesem Jahr eröffnet wurde, laut Schätzungen offizieller örtlicher Stellen rund 1.500 interessierte Besucher an das Ufer des Ossiacher Sees. Hunderte Musiker und Mitwirkende aus Kärnten waren in das Eröffnungsfest eingebunden. Damit hat Intendant Bleck seine Intention, das renommierte Kärntner Kulturfestival näher an die Menschen heranzuführen und stärker in der Region zu verankern, bereits im ersten Jahr in einem hohen Ausmaß erreicht.

15 der 33 Konzerte im Kartenverkauf waren ausverkauft, sieben zu mehr als  90 Prozent ausgelastet. Die meisten Besucher hatten die „African Angels“ und das Schlusskonzert mit dem London Symphony Orchestra im Congress Center Villach.

„Das Konzept ist bereits im ersten Festivaljahr voll aufgegangen. Die Kirchenoper ist wieder fixer Bestandteil im Festival. Die neuen Konzert-Formate wie Carinthische Musiksalons, CS unterwegs, aber auch Picknick-Konzerte und Solo-Motorsäge, Jazz aus Kärnten, Frankreich und Südafrika, Altenberg-Trio und Rudolf Buchbinder verbinden sich zu einem aufregenden Mix. Die Menschen sind neugierig, der Carinthische Sommer wird wieder diskutiert. Und das ist gut und macht Mut für die Zukunft des Carinthischen Sommers“, so Holger Bleck.

Kirchenoper Jesu Hochzeit
Große internationale Beachtung fand die Kirchenoper „Jesu Hochzeit“ Gottfried von Einems in einer Inszenierung von Nicola Raab. Sie wurde von der Kritik im gesamten deutschsprachigen Raum und vom Publikum begeistert angenommen. Auch eine russische Zeitung berichtete darüber. Die fünf Aufführungen in Ossiach erreichten mit 1.143 Zuschauern bei 1.250 möglichen Sitzplätzen eine Auslastung von 91,44 Prozent.

Carinthische Musiksalons
Ausgezeichnet angenommen wurde auch das neue Format „Carinthischer Musiksalon“.  Die beiden Konzerte im Mai und August waren ausgebucht. Auch die „Winterreise“ am 25. September im Klösterle in Innerteuchen war ausverkauft, für „Timeless Suite“ im Oktober in Klagenfurt gibt es noch Karten.

Carinthischer Sommer unterwegs
Erstmals war der Carinthische Sommer auch unterwegs. Fünf Blasmusiker und eine Schlagzeugerin spielten als Botschafter des Musikfestivals bekannte und von Oskar Aichinger bearbeitete, liebevoll gegen den Strich gebürstete Volkslieder im Regionalzug der ÖBB und an 28 verschiedenen Orten des Kärntner Zentralraums. Die musikalische Reise wurde von den ÖBB unterstützt. An fünf Juli-Wochenenden wurden geschätzte 1.400 Personen auf diese ungewöhnliche Weise auf den Carinthischen Sommer aufmerksam und bekamen einen Eindruck von zeitgenössischer Musik.

Carinthischer Musiksalon im Oktober:
16. Oktober, 11 Uhr im Landesarchiv Klagenfurt, Timeless Suite


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