Businessbeach
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Von Alina Hainig, Fotos: vom Autor

„Uns scheut’s vor nix“

Auch Philipp Wernig und Monika Bakula von Minuteman sind ganz schön fleißig am designen und programmieren am BUSINESSBEACH in Drobollach am Faaker See. Sie sind die Werbeagentur, die vor nix zurückschreckt und aus jeder Idee etwas Spannendes machen kann. Man nimmt ihnen jedes Wort ab und das schlimmste daran ist, dass sie dabei auch noch richtig sympathisch sind. Wir haben sie mal ausgequetscht.

IMSÜDEN.AT: Habt ihr beiden kurz Zeit und wollt uns erzählen, wer ihr seid und was ihr so drauf habt?
Monika Bakula: Ok, also ich bin Monika, das ist Philipp und wir sind die Firma Minuteman, sozusagen eine kleine Werbeagentur aus Villach.
Philipp Wernig: Genau und wir haben uns spezialisiert auf Websitegestaltung und Illustrationen, bieten aber eigentlich ein rundum Sorglos-Paket, von der Visitenkarte, bis hin zu Erklärungs- bzw. Vorstellungsvideos.
Monika Bakula: Neuerdings machen wir – vorerst nur für uns, bald aber auch für unsere Kunden – Motion-Graphics, also kurze animierte Videos bzw. bewegte Bilder. Aber ja, im Grunde können wir, was die Werbung betrifft, alles machen, also uns scheut’s vor nix.

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IMSÜDEN.AT: Wie meinst du, euch scheut’s vor nix?
Monika Bakula: Wir hören uns auf jeden Fall gerne alles an, was von der Kundenseite kommt und versuchen das dann so weit wie möglich umzusetzen.
Philipp Wernig: Ja, wir sind wirklich offen für alles.

IMSÜDEN.AT: Aber was macht ihr, wenn jemand mit einer richtigen Scheißidee zu euch kommt?
Philipp Wernig: Ideen sind ja an sich nie scheiße. Wenn wir erstmal aber nicht genau wissen, was wir mit einer Idee anfangen sollen, dann besteht die größte Aufgabe für uns erstmal darin, die Idee so zu formen, dass sie fruchten kann.
Monika Bakula: Unser Fokus liegt ganz klar am happy Kunden.

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IMSÜDEN.AT: Woher kommt diese Selbstlosigkeit?
Monika Bakula: Wir waren selbst ja auch schon in der Position der nicht ernst genommenen Kunden und wissen, wie es sich anfühlt, wenn auf die eigenen Wünsche nicht eingegangen wird und man von Entscheidungen ausgeschlossen wird. Damit ist, glaub ich, niemand zufrieden.
Philipp Wernig: Auch was die Preise betrifft, wollen wir transparent sein. Wir verrechnen sicher nichts ohne zu sagen, wofür.

IMSÜDEN.AT: Wie ist aus Monika und Philipp eigentlich Minuteman geworden?
Philipp Wernig: Bei mir hat’s so angefangen, dass ich in der Schule fünf Jahre lang Web- und Graphikdesign gehabt hab. Über ein Publizistikstudium und ein Netzwerktechnikstudium bin ich dann irgendwie zum App Entwickeln gekommen und nach dem Bachelor hab ich mich selbstständig gemacht.
Monika Bakula: Ich war immer schon sehr kreativ und hab auch gern kreative Sachen umgesetzt, hab mir aber gedacht, dass man damit nicht wirklich überleben kann, bin dann auf die HAK gegangen und hab später Informatik studiert. Nach einem Langzeitpraktikum im Innovationsmanagement bei Infineon und einer Vollzeitanstellung im Marketing, hab ich dann vor ca. zwei Jahren Philipp kennengelernt und bin bei ihm eingestiegen.
Philipp Wernig: Das war dann das Ende meines Einzelunternehmens und der Beginn von Minuteman.

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IMSÜDEN.AT: Aber wie kommen ein App Entwickler und eine Informatikerin auf die Idee, eine Werbeagentur zu gründen?
Philipp Wernig: Das ist wirklich nicht so weit hergeholt. Wir sind kreativ und technisch affin. Das kann man gut in einer Werbeagentur verknüpfen.
Monika Bakula: Grade, was das App Entwickeln betrifft, wird demnächst noch was kommen von uns.

IMSÜDEN.AT: Könnt ihr da schon mehr verraten?
Monika Bakula: Wir arbeiten gerade an einer App für Hundeernährung. Weil mein Hund untergewichtig und Philipps Hund übergewichtig war, haben wir angefangen uns mit BARF, also einer natürlichen Ernährungsform für Hunde auseinanderzusetzen.
Philipp Wernig: Uns ist aufgefallen, wie zeitaufwendig und kompliziert das sein kann und auf der Suche nach einer gescheiten App sind wir auch nicht fündig geworden. Dann haben wir uns gedacht, machen wir halt selbst eine. Demnächst ist sie auch fertig.

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IMSÜDEN.AT: Lasst uns wissen, wenn die App fertig ist, ok? Wie gefällt’s euch eigentlich hier am BUSINESSBEACH?
Philipp Wernig: Klar! Echt gut gefällt’s mir, ich war ja schon öfters hier in Drobollach und auch schon mal in Velden und muss sagen, es taugt was.
Monika Bakula: Grade für die, die zum Arbeiten eben nur Laptop und Internet brauchen und als Freelancer arbeiten, wie eben  wir, ist das hier echt super.

IMSÜDEN.AT: Dann werden wir uns ja bestimmt noch öfters hier sehen. Danke fürs Gespräch!


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Alina Hainig
Alina Hainig | im Süden geboren, aufgewachsen und (fast) ausgewachsen | hat das BG Tanzenberg besucht | hat ein Praktikum bei IMSÜDEN.AT gemacht ..
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