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5 Gründe, in Klagenfornia nur noch zu Radeln

Man mag lästern über die Lindwurmstadt im Süden, nur Eins ist hier einfach schöner als im Rest der Republik: Der See und das Wetter. Hier ist es nicht warm, hier ist es heiß. Wer es da nicht länger im Büro aushält, der kann dieser Tage seinen Laptop einpacken und im Strandbad Loretto seinen Arbeitsplatz aufbauen: Der BUSINESSBEACH macht’s möglich. Ich empfehle dabei die Anreise mit dem Radl: Macht im Sommer und beim Menschenauflauf am See einfach mehr Spass.

Warum aber nicht nur der Arbeitsweg zum BUSINESSBEACH mit dem Radl Sinn macht, sondern warum Klagenfornia immer eine Radlerstadt ist, nenne ich euch hier. Ich radl zu jeder Jahreszeit und in jedem Ort, und aus Erfahrung, vertraut mir, kann ich sagen: so schön z’Radl wie hier ist es nirgendswo. Die Top-Gründe folgen:

1. Die strammen, braunen Radler-Wadeln

Gesunde Bräune und ein strammer Körper zählen am Wörthersee nicht nur am BUSINESSBEACH als Must Have. Sportlichkeit und Draußensein gehört hier zum guten Ton. Es ist zu heiß, selbst die Männer steigen auf luftiges Beinkleid um und die Wahrheit kommt ans Licht. Wer nicht auffallen will, dem sei empfohlen zumindest Ansätze von Sportiness und Sonnenanbetung vorzeigen zu können. Einmal ins Büro (oder zum BUSINESSBEACH) mit dem Radl und wieder zurück – und das jeden Tag – können hier der erste Schritt sein vom weißen Randsteher zum braunen Szenehengst. Denn als erfahrene Sonnenaale wissen wir alle: die beste Bräune gibt’s bei Bewegung in der Sonne.

2. Der Radler-Smalltalk

Radl ich gestern gedankenverloren vom See nach Hause, den Korb voll mit leergegessenen Jausenboxen und nassen Handtüchern und überhol einen der oben erwähnten Wörthersee-Sportler mit Tennistasche am Rücken auf seinem Mountainbike. Warum er mir überhaupt so aufgefallen ist: Keine halbe Minute später sprintet der Herr hinter mir her. „Na das kann ich mir jetzt nicht gefallen lassen“, meint er noch und zieht an mir vorbei. Als ich ihn noch einmal, aus versehen dank geschickterer Wegwahl, überhole und er mich daraufhin erneut überholen muss, sind wir schon Freunde. Ein paar Spässchen später kann ich mit einem Lächeln nach Hause kommen. Ich befürchte, beim Autofahren gibt’s dagegen nur Streit beim Ausparken, Flüche beim Überholen und schlechte Laune beim Heimkommen. Das spar ich mir.

3. Gute Nerven – gute Parkplatzsituation

Letzten Sonntag beim Loretto war es zum ersten Mal soweit: Da fand ich doch tatsächlich keinen Platz mehr für mein Radl. Gibt’s das? Nein, natürlich nicht. Ich hab es nach kurzem Überlegen auf die gegenüberliegende Straßenseite in den Rasen gestellt. Während ich mich durch die Radlreihen zum Eingang durchzwänge, überlege ich mir, ob ich schon jemals in Klagenfurt keinen Radlparkplatz bekommen habe? Nein, weil hier noch so wenige Leute gecheckt haben, wie urpraktisch Radeln ist, dass, zumindest in der Stadt, immer noch ein freier Radlständer zu finden ist. Überall. Und während die autofahrenden Kollegen fluchend und jammernd nach der Parkplatzsuche am Morgen schon gestresst ins Büro kommen, freu ich mich über meine strammen Waden und den Parkplatz direkt vor dem Haus..

4. Endlich Narrenfreiheit

Die Polizei ist ein Oasch, vor allem nachts. Aber wenn man sie kennt, kann man ihr ausweichen: Meide den Lendkanal und die Theatergasse! Ein funktionierendes Licht hinten und vorne sei auch zu empfehlen.

Ansonsten ist es so einfach mit dem Radl in Klagenfurt. Ich kenn sie zwar auch, die Pessimisten-Radler, die darüber klagen, dass es zu wenig Radlwege gibt. Aber ich kann nur wiedersprechen: In fast jede Einbahnstraße darf ich hier als Radler einbiegen, an so vielen Straßen gibt es einen Radlstreifen und selbst am Ring bin ich noch nie angehubt worden. Ich finde es klasse hier!

5. Eine Stadt, ein Radl, keine Gangschaltung!

Wie geil ist das denn? Mein heißer Flitzer hat keine Gangschaltung, und es gibt keinen Ort in der Stadt, den ich damit nicht erreichen könnte. Weil hier einfach alles flach ist. Danke liebe Stadtgründer, dass ihr diese Lindwurm-Metropole in ein Sumpfgebiet gebaut habt und nicht auf einen Hügel. Ich feier’s voll!

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