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Der Kärntner Tourismus sieht grün!

Der Kärntner Tourismus sieht grün!

Das Ende der Globalisierung! Was in Wirtschaftskreisen als gefährlicher Kampfruf gilt, könnte für den Kärntner Tourismus das Motto der Zukunft werden. Im heurigen Corona-Sommer entdeckten viele Österreicher, dank Reisewarnungen und eines mulmigen Gefühls bei Flugreisen, dass man Südsee und mediterranes Feeling gleich bei uns im Süden finden kann. Zusätzlich konnte man mit einem viel ruhigeren Gewissen seine Reise antreten, da man dabei einen so winzig kleinen CO²-Fußabdruck hinterließ, dass auch Greta damit einverstanden wäre.

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Die goldenen Jahre: Dank des Formel-1-Rennens in Spielberg in den 70ern und 80ern wehte am Wörthersee ein Hauch von Monte Carlo. Nach einem heißen Renntag erfrischten sich die Reichen und Schönen mit einem Sprung ins kristallklare Wasser. Der Champagner wurde von Kellnern auf Wasserski serviert und nach dem Sonnenuntergang ließ man es bei legendär feucht-fröhlichen Festen ordentlich krachen. Auch, wenn man sich laut Hans Hölzel nicht an die 80er Jahre erinnern könne, wenn man sie selbst erlebt hat, schien bei der Wiener Hautevolee doch etwas hängen geblieben zu sein. 

Ein Comeback in Zeiten von Corona!

Wegen mangelnder Alternativen besann man sich in der Bundeshauptstadt auf einmal wieder des legendären Wörthersees. Von Klagenfurt bis Velden wurde der Sommer in den verschiedenen Strandbars und Nachtclubs ausgiebig gefeiert und dank guter Planung ging alles auch ohne lästige Cluster über die Bühne.

Also war Corona für den Kärntner Sommer-Tourismus… gut? Wie bei allem gibt es natürlich auch hier Gewinner und Verlierer. Regionen und Orte, die über die letzten Jahre in eine moderne digitale Präsenz und Zusammenarbeit investiert haben, konnten den plötzlichen Corona-Boom auch nutzen und waren vom Ansturm aus Wien und Deutschland nicht überfordert. Andere, die der goldenen Zeit noch nachtrauerten, konnten diese Chance leider nicht nutzen.

Im Winter könnte es nun so weit kommen, dass eine alte Schwäche Kärntens die Saison rettet.

Seit Jahrzehnten blicken die Kärntner neidvoll auf den Arlberg und müssen sich das hämische “Ihr habt halt leider null Après-Ski!” von den Sommergästen anhören, die uns im Winter untreu werden. Mit dem Après-Ski-Verbot gibt es heuer in dieser Beziehung Chancengleichheit und nach dem sauberen Ablauf des Sommers, lockt Kärnten mit mehr Sicherheit als die Konkurrenz im Norden und Westen, bei denen die Ampel teilweise schon auf Rot steht.

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Wir finden, dass man die positive, von Corona verstärkte, Entwicklung nur weiter fördern sollte und wollen herausfinden, wie der Kärntner Tourismus mit dieser Herausforderung umgeht. In unserer neuen Tourismus-Rubrik könnt ihr lesen, was wir dabei gelernt haben. Und unter HOT SPOTS bringen wir euch unsere persönlichen Geheimtipps näher, damit ihr noch viele Jahre eine Checkliste zum Abarbeiten habt.

Stay tuned in unserer neuen Rubrik: Urlaub im Süden!

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