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Die Top 10 Social-Media-Tipps für kleine Unternehmen

Erstaunlicherweise gibt es nach wie vor sehr viele Unternehmen, die nicht einmal über eine Website oder eine „professionelle“ Mailadresse verfügen, geschweige denn Kommunikation via Social Media betreiben. Warum das so ist? Ich vermute, dass viele Unternehmen, die in ihrem Bereich sehr erfolgreich gewirtschaftet haben, bereits lange und intensive Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen führen, einfach aus Angst vor dem Unbekannten, auch vor sozialen Medien zurückschrecken. Gemäß dem Motto „haben wir noch nie so gemacht, machen wir auch jetzt nicht so“. Eines ist aber ganz klar: Nicht dabei sein, gilt nicht!

Facebook, Pinterest, Instagram, YouTube, Google+, etc. sind die wichtigsten sozialen Netzwerke. In diesen sozialen Medien geht es nicht mehr einfach nur darum „Freunde“ zu treffen, Fotos auszutauschen oder sich zu informieren. Die Reichweite des sozialen Marketings sollte von jedem Unternehmer erkannt werden, um neue Kommunikationsstrategien zu verfolgen, als auch um die eigene Zielgruppe zu erreichen, sich weiter entwickeln zu können, bla, bla, bla…

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Ich kann nur für meine Kunden und mein Unternehmen sprechen: “Ja, wir kennen die Risiken von Social Media und wir haben uns bewusst dazu entschieden, gläsern zu werden/sein“. Tatsächlich kann aber der Sprung ins kalte Wasser sehr unangenehm sein, vor allem dann, wenn es eisig ist und man gar nicht schwimmen kann. Das ist mit ein Grund, warum ich mich seit mehr als fünf Jahren mit dem Thema Kommunikation im Web und natürlich ganz speziell mit der Kommunikation in den sozialen Medien beschäftige. Ständige Weiterbildung ist erforderlich, damit weder Kunden noch ich selbst unter die digitalen Räder kommen.

  • Welche Kanäle taugen für welches Thema?
  • Wer kann sich innerhalb des Unternehmen dem Thema Web- und Social Media-Betreuung annehmen?
  • Was tun, damit Betriebsgeheimnisse nicht öffentlich werden?
  • Wie binde ich meine Mitarbeiter und Kunden in die Social Media-Strategie ein?
  • Wie ist das Ranking meines Unternehmens auf Firmenbewertungsplattformen?

Und so weiter und so fort…

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Wenn wir heute von einem guten Netzwerk sprechen, bleiben unsere Facebook- und Co.-Freunde nicht aus. Da kommen wir zum Punkt. Wie und wo trenne ich meine Privatsphäre von meinen Firmenaktivitäten? Wie öffentlich muss ich als Privatperson werden, gerade dann, wenn ich ein kleines Unternehmen bin? Schließlich verkaufe ja ich selbst, durch meine Persönlichkeit, mein Unternehmen. Ich möchte an dieser Stelle ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es keine Patentlösung ist, sich einfach einmal Probeweise einen Facebook- oder ähnlichen Account anzulegen und drauf los zu probieren. Ihr geht doch auch zum Frisör und lasst euch dort die Haare schneiden, wo ihr euch wohl fühlt und auch bei der Reparatur eures geliebten Sportwagens, geht ihr zum Mechaniker eures Vertrauens. Ich empfehle daher, lasst euch von einem meiner tollen Kollegen da draußen (aber auch gerne von mir) beraten (Beratung wird auch, je nach Inhalt, von der WKK gefördert!), ob und wie euer Weg ins Netz aussehen könnte und entscheidet dann. Ihr sollt und müsst euch auf eure Kernkompetenz konzentrieren, auf das, was euer Brotjob ist, aber wagt doch einfach mal einen kleinen Schritt ins Neue! Nicht in eine Abhängigkeit von einer Agentur oder eines Beraters, denn meiner Meinung nach, solltet ihr früher oder später mit euren Social Media-Aktivitäten in die große weite www-Welt entlassen werden, denn nur ihr selber werdet authentisch genug sein und die richtige Sprache für euer Unternehmen im Web finden.

Wer sich aber so gar nicht beraten lassen möchte, hier meine Top 10  Social-Media-Marketing-Tipps für kleine Unternehmen:

Facebook bietet seinen über 300 Millionen (!) Nutzern einen guten und wenig aufwändigen Start in die Social-Media-Welt. Achtung: Firmennamen sinnvoll einzusetzen und ihn nicht schon für ein persönliches Profil verschwenden! Aufbau einer Unternehmens-Fanpage – wie machen es die anderen? Fanpage-Seiten vom Mitbewerb genau ansehen, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie man sich darstellen kann bzw. auf keine Fall sollte.

Xing/LinkedIn: Die Social-Business-Plattformen  Xing und LinkedIn bieten sich ebenfalls für kleine Unternehmen an. Auf beiden Plattformen gibt es eine Vielzahl an themenorientierten Gruppen, in denen sich Unternehmen an Konversationen beteiligen und damit Präsenz zeigen können.

Unternehmens-Blogs: Im Vergleich zu Facebook beinahe aus der Mode gekommen, sind Unternehmens-Blogs. Dennoch können sie auch für kleine Unternehmen durchaus wertvoll sein, auch wenn der Start etwas aufwändiger ist. Der Erfolg kommt nur über gute Inhalte! Auch bei den Blogs gilt die Prämisse: Weniger Werbung, mehr Informationen. Diese Arbeit sollte nur jemand übernehmen, der mit Begeisterung, locker und verständlich schreiben kann und dafür die notwendige Zeit zur Verfügung hat.

Präsenz auf fremden Blogs: Social Media bedeutet vor allem auch Kommunikation und die findet nicht immer nur auf den eigenen Plattformen statt, sondern ebenso beispielsweise auf fremden Blogs. Der Kontakt zu den Bloggern kann sehr hilfreich für die eigene Reputation sein, weil man so Vertrauen aufbauen kann. Eine schöne Möglichkeit, die Reichweite des eigenen Blogs zu erhöhen, sind regelmäßige Kommentare, Verlinkungen in eigenen Postings oder auch wechselseitige Gastbeiträge.

Google+ für ein besseres Suchmaschinen-Ranking! Welches Unternehmen wird bei Google-Abfragen wohl besser platziert sein: ein Google+-Kunde oder die Firma, die nur auf Facebook präsent ist?

Google Hangout: Kostenloser Video-Chat mit Kunden, Kollegen und Medien! Google Hangout ermöglicht einen Video-Chat mit Mitgliedern. Zehn Parteien können zeitgleich teilnehmen. Voraussetzung ist allerdings eine schnelle und sichere Internet-Verbindung.

Do you YouTube? Standardmäßig hat jeder User nach der Anmeldung bei YouTube einen normalen Kanal zur Verfügung. Nutze einen Brand Channel (Markenkanal). Wichtig: Abonnenten aufbauen, das heißt: Denke an deine Lieblingsfernsehsendung. Wer sind die Hauptcharaktere oder -persönlichkeiten? An welchem Abend in der Woche wird die Sendung ausgestrahlt? Zu welcher Uhrzeit? Mit wem unterhältst du dich am nächsten Tag über das Programm? Stell dir vor, du würdest eine Community aufbauen, die sich auf dieselbe Art und Weise mit deiner Marke auseinandersetzt.

Monitoring: Egal, wie aktiv ein Unternehmen selbst daran beteiligt ist, Konversation findet immer statt. Sie zu entdecken und entsprechend darauf zu reagieren ist zunehmend wichtig geworden. Als Werkzeuge zum Monitoring eignen sich beispielsweise Google Alerts oder Google Analytics.

Pflege deine Marke: Merke dir: Die Zahl der sozialen Kanäle ist mittlerweile beinahe unendlich geworden und alle Netzwerke haben Nutzer, die potenzielle Kunden sein könnten, wenn das eigene Unternehmen gefunden wird. Produziere keine sozialmedialen „Todgeburten“!

Kombination aus Social Media-Kanälen: Eine erfolgversprechende Strategie kommt nicht ohne die Verknüpfung verschiedener  Social Media-Tools aus.

 

pix: Fotalia & dieheiden.at


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Daniela Heiden
            www.dieheiden.at
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