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Essenessen.at – Ein neuer Player im Klagenfurter Lieferdienst-Game

Wir befinden uns im Jahre 2021 nach Christus. Ganz Klagenfurt bestellt sein Essen bei Mjam oder Lieferando. Ganz Klagenfurt? Nein! Ein heimischer Unternehmer hat begonnen, den großen Playern Widerstand zu leisten. Seine App „essenessen“ legt auch mehr Wert auf faire Preise für die Gastronomie.

Die Corona-Pandemie hat Lieferservice-Plattformen Rekordeinnahmen beschert. Es ist ja auch praktisch: Wenn man sein Lieblingsgericht nicht im Lokal genießen kann oder einfach nicht rausgehen will, dann holt man es sich einfach nach Hause. Das Ganze hat aber auch seine Schattenseiten, denn immer wieder sind die schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Löhne der Farhrradkuriere ein Thema in den Medien.

Außerdem will Mjam bald verstärkt auf „Geisterküchen“ setzen. Das bedeutet: Du bestellst bei einem Restaurant, das es in deiner Gegend gar nicht gibt, und deine Bestellung wird anderswo zubereitet. Das ist entweder cleveres Franchising oder Etikettenschwindel – je nach Sichtweise.

Der Klagenfurter Unternehmer Yasin Ögun will sich jedenfalls nicht auf die großen Player verlassen und hat eine eigene Lieferservice-App entwickelt. Unter dem Namen essenessen ist die App seit einigen Monaten in den Stores von Google und Apple verfügbar.

Was diese App von der Konkurrenz unterscheidet ist, dass der Mindestbestellwert von der Entfernung zwischen dir und dem Restaurant abhängt. Ein Beispiel: Wenn du bei Mjam oder Lieferando bei einem Lokal bestellst, macht es keinen Unterscheid, ob dein Essen nur 50 Meter oder mehrere Kilometer zu dir unterwegs ist – der Mindestbestellwert ist derselbe. Bei essenessen ist das anders: Wenn du weiter weg wohnst, musst du mehr bestellen. Für die heimischen Restaurants ist dieses System wesentlich fairer als bei den großen Anbietern.

Im Moment fokussiert sich die App nur auf Klagenfurt, insgesamt zehn Restaurants sind dort bereits registriert. Klar, bei anderen Apps ist die Auswahl derzeit größer – aber essenessen steht ja auch noch ziemlich am Anfang. Bezahlen kannst du übrigens mittels Kreditkare, PayPal oder der guten, alten Barzahlung.

essenessen ist jedenfalls eine regionale Alternative zum grünen und orangen Lieferservice-Riesen. Für die Weiterentwicklung freut sich Yasin Ögun übrigens über Feedback. Im Moment läuft übrigens auch eine Aktion: Auf jede Bestellung gibt’s fünf Prozent Rabatt.

geschrieben von Markus Arch

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Von Samu

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