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Herr der Hunde – Die Gefährten!

Es gibt unzählige gute Gründe, die zum Dreamteam „Herrli / Frauli feat. Hund“ führen können. Auf der einen Seite natürlich, dass man einen neuen Gefährten in seinem Leben haben will, auf der anderen aber auch, dass man mehr für seine Gesundheit tun möchte oder einfach, dass man einem Hund ein neues Zuhause bieten möchte. Ganz wichtig für eine gute Beziehung innerhalb dieses Dreamteams ist die Erziehung eines Hundes und wie ich bereits im ersten Blogeintrag erwähnt habe und noch einmal wiederholen möchte: Ein Hund versteht eure Sprache nicht!

Dieser Fakt führt unweigerlich zu Missverständnissen bzw. ungewollten Umständen bei denen ihr aber keinesfalls dem Hund die Schuld geben dürft. Woher soll er denn auch wissen, dass eure neue Ray-Ban kein Kauknochen, oder der Autoreifen eures BMW’s kein Hunde-WC ist?!
(Anm.d.Verf.: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Hunden sind rein zufällig)

Es gibt natürlich jene Hundebesitzer denen es vollkommen reicht, wenn der Hund neben ihnen an der Leine und nicht mit ihnen an der Leine geht (Ich spiele hier auf das Herrli-Wasserski ohne Wasser und ohne Ski an.) bzw. die zufrieden sind, wenn der Hund auf seinem Platz bleibt oder brav Sitz macht.

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Wie es zu diesem gewollten Verhalten kommt, lernen die Gefährten meist in der Hundeschule, prinzipiell werdet ihr aber schnell merken, dass prinzipiell die typischen südlichen Tugenden für dieses Verhalten notwendig sind: Geduld, Geduld, Geduld, Bestechung und Geduld.

Es gibt im Süden einige Hundeschulen und private Hundetrainer, wobei ich gleich vorweg schicken möchte, dass Schulen oder Trainer, die Gewalt (in welcher Form auch immer) an Hunden ausüben, die  Begriffe „Schule“ bzw. „Trainer“ nicht verdient haben.

Eine Liste mit Anspruch auf Vollständigkeit gibt es nicht, jedoch gilt hier in meinen Augen immer:

1. Fragt eure Freunde oder auch Dr. Google nach Hundeschulen bzw. Hundetrainern in eurer Umgebung
2. Schaut euch mehrere dieser Hundeschulen bzw. Hundetrainer an
3. Sucht euch erst dann die (FÜR EUCH) richtige aus

Welpenkurse in denen Rottweiler-Welpen mit Chihuahua-Welpen gemischt werden (könnte man vergleichen mit einem American Football Spiel der U6 gegen die U18), halte ich persönlich für wenig sinnvoll, soll es aber angeblich auch geben…

Auch Katrin und ich haben uns ein Bild von verschiedenen Welpenkursen und Hundeschulen gemacht und haben uns im Endeffekt für diejenige entschieden, die uns am sympathischsten war.

Um auch eine persönliche Empfehlung abzugeben (habe gehört darum geht es in Blogs ab und zu): Am wohlsten gefühlt habe ich mich bei Heidi und Martin von „respekTIERt“, weil ich das Gefühl hatte dort am meisten mitnehmen zu können und, dass wir verstanden werden. Außerdem wird dort erwünschtes Verhalten sofort belohnt und Hunde werden nicht bestraft was für mich äußerst wichtig ist.

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Es gilt jedoch anzumerken, dass das was ich für gut empfinde, für andere eine völlige Katastrophe sein kann (das innerkörperliche Hundeschulen-Eishockeyderby sozusagen) aber nun zum dritten Mal: Es muss euch und eurem Wauwe gefallen und niemanden sonst!

In der nächsten Folge werde ich jene Hundebesitzer ansprechen, denen brav sein alleine nicht reicht, sondern die auch mit ihren Hunden „arbeiten“ und diese mehr auslasten wollen, bis dahin…

pix: Bernd Bodner, respekTIERt