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Von Redaktion

IST DAS EIN SCHNÄPPCHEN?

Wir haben Glück, Gerhard Smuck hat ein Auto zuviel: „Wie das Leben oft so spielt. Da fällt einem etwas in den Schoß, dass man nicht behalten kann, aber auch nicht hergeben möchte. Zum Beispiel ein putziger pechschwarzer Renault Megáne von der letzten Betriebsübernahme. Vielleicht braucht ja wer hier im Süden einen feschen Franzosen.“

Als eingefleischter Liebhaber deutscher Markenautos würdigt man ein französisches Fabrikat nicht wirklich mit großer Aufmerksamkeit. Das Ding steht also ein paar Monate in der Garage. Bis plötzlich Not am Mann ist, und unsereiner mit etwas gerümpfter Nase in dieses sogenannte Kompaktfahrzeug steigt. Mit negativer Erwartungshaltung im Kopf.

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Der erste Eindruck ist eine Überraschung. Kompaktheit fühlt sich innen gut an, die Stoffsitze sind nicht so „A…..kalt“ wie meine feinen Rindslederschalen. Schalthebel statt Automatik? Na gut, wozu hat man den Führerschein gemacht. Die Instrumententafel ist klar, übersichtlich und deutscher angehaucht als ich das in Erinnerung habe. Aha-Navi: Aber wie zum Kuckuck bedienen? Kann das sein, das die schon einen Drehknopf haben? Ja dürfen die das? Und warum piepst da ein Radarwarner? Mein Händler argumentiert seit Jahren warum mein „professional Business“ Navi um € 3.000,- so etwas nicht haben darf. Die 90PS sind ziemlich spritzig, wahrscheinlich wegen dem geringen Gewicht. Irgendwie fühlt sich das wieder wie richtiges Autofahren an. Vor der Kurve runterschalten und dann ordentlich beschleunigen. Man fühlt sich irgendwie jünger, was aber wirklich nicht sein kann ist der Verbrauch: 4,5 Liter auf der Anzeige. Bestimmt so ein Fake. „Doch doch“, sagt der Händler und lächelt wissend.

Trotzdem: es hilft nichts, jetzt ist der Megáne 4 Monate in der Garage gestanden. Ich muss ihn einfach aus der Buchhaltung entfernen. „2 Autos, geht nicht“, sagt der Steuerberater. „Kein Problem“, meint der Händler. „Bei den nur 38.000 gefahrenen Kilometern, nehme ich Ihnen das Auto ab. Das Sommerreifenset liegt sowieso noch bei uns. Zwar ist jetzt keine gute Zeit zum Auto verkaufen, aber ich nehme ihn trotzdem.“ Bei mir kommt das eingefleischte Misstrauen gegen Autohändler wieder hoch. Der nimmt ihn mit Handkuss, und verkauft ihn dann um mehrere tausend Euro teurer?

Da schlag ich lieber ein paar Hunderter drauf und verkauf es privat, als Schnäppchen, mit nur € 9.800,-. Irgendwie, schade. Aber man muss sich eben entscheiden.

Also schreibt mir einfach eine E-Mail, wenn ihr Interesse habt: g.smuck@sr1.at


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