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Motivierte Mitarbeiter, begeisterte Kunden und stolze Eigentümer sind unsere Ziele.

Birgit Rutter ist Leiterin der Abteilung für PR & Kommunikation der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe und damit trägt sie große Mitschuld daran, dass Kärnten mit dem BUSINESSBEACH nun sein erstes Open-Air-Büro im Strandbad Loretto hat. Aber warum tut die Frau bloß sowas?

Birgit Rutter hat viel um die Ohren, ihre Telefone klingeln manchmal abwechselnd, aber am liebsten gleichzeitig. Die Mailbox ist voll und alle wollen etwas mit ihr besprechen, wenn sie auf einschlägigen „Networking“-Veranstaltungen auftaucht. Zum Glück gibt es den BUSINESSBEACH, wo selbst die Kommunikationschefin eines Konzerns mit 850 Mitarbeitern und 150.000 Kunden mal in Ruhe ihren Mail-Berg abarbeiten kann. Wir unterbrechen sie dabei aber trotzdem kurz und wollen von ihr mal was wissen:

IMSÜDEN.AT: Hallo Birgit! Erstmal danke für das WLAN, den STROM und die tolle Location für den BUSINESSBEACH, aber mal im Ernst: Wieso bauen die STW ein Outdoorbüro in einem Strandbad?
Birgit Rutter: Na, weil ihr das unbedingt wolltet (lacht). Nein, weil es ideal für uns ist, um unsere Produkte in einer entspannteren Atmosphäre zu präsentieren. Als Melanie Sass und Wolfgang Kuttnig von der Jungen Wirtschaft Klagenfurt mir von eurer Idee erzählt haben, hat mir die Sache gleich gut gefallen. Und wie man rundherum sieht, wird das Co-Working am See ja auch sehr gut angenommen.

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IMSÜDEN.AT: Na klar! Bei dem Wetter. Aber lass uns nicht über so was Langweiliges wie das Wetter reden, reden wir über was noch langweiligeres, nämlich WERBUNG!
Birgit Rutter: (lacht) Langweilige Werbung merk ich mir nicht. Aber ja, das ist mein Hauptjob – die Kommunikation der STW Gruppe nach außen, also Produktwerbung in Print, TV und Online, PR-Aktionen wie der BUSINESSBEACH, Social-Media-Kommunikation, Events für Kunden, aber auch die interne Kommunikation. Da wird mir alles andere als langweilig (lacht).

IMSÜDEN.AT: Was verkaufen die STW eigentlich?
Birgit Rutter: Na, das Wichtigste: Strom, Wärme, Wasser, Telekommunikation, Mobilität und Freizeitspaß.

IMSÜDEN.AT: Also eh alles, was man am BUSINESSBEACH so braucht, oder?
Birgit Rutter: Genau. Und außerdem haben wir mit unserer Tochter PSG noch Außenwerbung, die Bestattung Kärnten und die PAX Bestattungen im Programm.

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IMSÜDEN.AT: Die STW begleiten die Klagenfurterinnen und Klagenfurter also praktisch vom ersten Licht der Lampe, das sie im Kreissaal erblicken, bis zur Bahre
Birgit Rutter: Könnte man so sehen, aber unsere Kunden sind nicht nur die Klagenfurterinnen und Klagenfurter. Wir sind seit der Übernahme von PAX auch der zweitgrößte Anbieter, was Bestattungen in Österreich angeht. Außerdem ist unser Billig-Strommarke Pullstrom überall im Internet verfügbar und wir haben da jetzt schon 25.000 Kunden in ganz Österreich.

IMSÜDEN.AT: Pullstrom? Was’n das?
Birgit Rutter:
Im Grunde die einfachste und günstigste Form online den Stromanbieter zu wechseln. Funktioniert ähnlich wie reines Onlinebanking. Du musst halt als Kunde viel selber machen, aber es geht alles sehr leicht von der Hand und dafür ist es auch günstiger.

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IMSÜDEN.AT: Klingt praktisch! Und was soll die Sache mit diesem Energiesparschwein? Wir fragen uns ernsthaft, warum eine Firma, die Strom verkauft, Werbung für’s Stromsparen macht
Birgit Rutter:
Ach, du meinst sicher ERNST, das Energiesparschwein. Der hat viele saugute Tipps zum Thema Energieeffizienz. Das mag zwar dazu beitragen, dass wir weniger Strom verkaufen, aber wir sehen da schon das größere Ganze, denn schließlich haben wir alle eine Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Zukunft auf diesem Planeten.

IMSÜDEN.AT: „Heal the World“ und so, schon klar, aber Zukunft ist trotzdem ein gutes Stichwort. Wo liegt die Zukunft der STW-Produkte? Strom wird doch auch in der Mobilität immer zentraler
Birgit Rutter: Na klar. Wir haben in Klagenfurt immerhin schon einen Elektro-Bus. Leider sind diese in der Anschaffung noch etwas teuer im Moment. Aber das wird sich auch noch ändern. Außerdem haben wir einen E-Fahrzeug-Verleih am Heiligengeistplatz und bewirtschaften ja auch das Park&Ride-System der Stadt. Wir machen die Stadt also, in unseren Bereichen, Schritt für Schritt zukunftssicher. Motivierte Mitarbeiter, begeisterte Kunden und stolze Eigentümer sind unsere großen Ziele. Da muss man ganzheitlich denken.

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IMSÜDEN.AT: Was wird aus dem BUSINESSBEACH nach dem 31. Juli? Was müssen wir tun, damit das Teil im Loretto stehen bleibt und, ähnlich wie der Kinderspielplatz, zum ständigen Inventar des Bades wird?
Birgit Rutter: Naja, es ist jetzt mal ein einmonatiges Pilotprojekt und wir müssen schauen, wie es angenommen wird. Dann müssen wir es vielleicht weniger personalintensiv gestalten und natürlich mit Strandbad-Chef Gerald Knes reden, aber den habt ihr eh schon interviewt, oder?

IMSÜDEN.AT: Na klar! Er hat unseren HAPPY TRAINEE praktisch schon adoptiert, so gut haben sich die verstanden. Wir sehen da also keine Probleme mehr!

Von Wouk

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