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HORIZONT erweitern, Netzwerk vergrößern…

…oder warum Urlaub so wichtig ist! Ja! Das habe ich mir heuer das erste Mal, seit ich denken kann, gegönnt – fünf Wochen Urlaub am Stück und das völlig ohne schlechtem Gewissen. Da ich sowohl während meiner Schwangerschaft, als auch im Mutterschutz, viele tolle Projekt betreuen konnte, habe ich meine Kunden zeitgerecht wissen lassen, dass ich mich für eben diese fünf Wochen in die Ferien verabschiede. Ich habe mir auch ein richtig tolles Programm zusammengestellt.

Zuerst ging es rauf zum Falkert in das Heidi Hotel. Gerade wenn es im Tal wirklich heiß wird, ist es am Berg umso schöner. Unser lieber Freund Flo Köfer und seine Familie samt ihrem Heidi Hotel, sind uns seid Jahren ans Herz gewachsen und mit Baby ist es natürlich noch viel toller, bei ihnen Zeit zu verbringen. Entschleunigt einen der schönsten Flecken Kärntens zu erleben, mit alten Freunden und neuen Bekannten über das Leben und über Arbeitsbedingungen am Berg zu philosophieren, war wirklich spannend. Ich denke, gerade als Beraterin ist es wichtig, sich in andere Themen hinein versetzen zu können und zu verstehen, wie (zumindest in diesem Fall) sich einige Problemstellungen zielorientiert lösen lassen. Der Frage nachzugehen, wo und wie man gutes Personal bekommt, das die Wichtigkeit für nachhaltiges Schaffen begreift und es als selbstverständlich versteht, da und dort anzupacken?

Berg

Zu sehen, wie sich Lukas Köfler mit seiner Frau nach der Betriebsübergabe des Hotels vor einigen Jahren eingelebt hat und seinen eigen Führungsstil lebt, ist großartig. Das nennt man eine mehr als gelungene Betriebsübergabe. Schön auch für uns, dass unsere Söhne nur vier Wochen auseinander das Licht der Welt erblickt haben und wir natürlich bereits jetzt, die zwei als zukünftige Freunde der nächsten Generation, mit vielen Visionen und Austauschpotential sehen.

Warum ich das so genau erzähle? Immer wieder möchte ich den Lesern von IMSÜDEN.AT näher bringen, dass ein interessantes Netzwerk unsere Kommunikations-Kompetenzen schärft – online, aber auch ganz wichtig nach wie vor: offline. Gerade bei Netzwerken mit hoher Diversität (Fachjargon: lose Verbindungen) trainiert man am besten den Umgang mit verschiedenen Fach- und Gesprächspartnern, oder eben mit Freunden und anderen Unternehmern. Das zählt mittlerweile zu den immer häufiger gefragten „Soft Skills”. Wichtig nicht nur für Unternehmensinhaber, sondern auch für Mitarbeiter in den verschiedensten Ebenen. Gerade im Urlaub lässt es sich viel schneller und freundschaftlicher austauschen und plaudern.

Vom Falkert aus bin ich dann gemeinsam mit Baby und meinen Eltern, meiner Schwester und ihren Kindern, nach Italien gereist. Klassisch und voll Klischee, nach Lignano. Für mich das erste Mal seit meiner Kindheit und mit den Zwergen am Strand natürlich nahezu perfekt. Da wir die Woche in einem Mobile Home verbracht haben, haben wir natürlich auch hier jede Menge Menschen kennengelernt. Wie ticken die Deutschen, die Holländer, die Schweizer, etc. was haben sie zu erzählen? Machen wir uns bewusst, mit einem großen Netzwerk erkennt man nicht nur Markttrends früher, sondern man steigert den eigenen Marktwert. Denn wichtiger als was man weiß, ist, wen man kennt und dadurch andere miteinander bekannt machen kann – was wiederum Empfehlungen bringt und das Netzwerk erweitert. So bin ich am Ende dieser Woche mit einigen neuen Facebookfreunden mehr, wieder Richtung Heimat gedüst, um die Wäsche zu waschen und für das Abenteuer Kroatien zu packen.

Strand

Bootsferien mit Kindern – jeden Tag ein neues Abenteuer – we love Croatia!

Spaß für Familien jeden Alters: Bootsferien mit Kindern sind ideal, um sowohl aktiv, als auch passiv, eine völlig andere Art von Urlaub zu verbringen.

Kinder lieben das Abenteuer, jeden Tag neue Orte zu entdecken – mit zu entscheiden, wohin und wann der nächste Ausflug sein soll, gehört zum Spaß dazu. Bereits die Jüngsten zeigen uns wie es geht, indem sie andere anquatschen, Spaß haben und sich austauschen. Egal wie groß oder klein ein Boot ist, ob sie in Eigentum stehen oder Charterboote sind, das Leben und die Kommunikationsbereitschaft sowie das rege Treiben einer Marina, sind unbeschreiblich. Das schönste daran, keiner fragt was du machst, wer du bist oder was du hast, sondern man trifft sich auf Augenhöhe und philosophiert über alles und nichts. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und das Treiben beobachtet, sieht man auch, wie eingespielt die verschiedenen Crews sind. Wo herrscht Hektik, wer bleibt ruhig, wie kommunizieren die Menschen miteinander? Geht natürlich leichter von der Hand, wenn das Wetter sonnig, warm und freundlich ist, aber das Wetter spielt, wie wir wissen, nicht immer mit. Faszinierend zu beobachten, wie strömender Regen und starker Wind auch Emotionen hochjagen lassen.

Gemeinsam mit meinen Lieben haben wir unvergesslich schöne Tage erlebt und sehr viele interessante, lustige, nachdenkliche, entspannte und weniger entspannte Menschen kennengelernt. Mit vielen haben wir uns via Facebook vernetzt, oder haben Telefonnummern und/oder Mailadressen ausgetauscht. Die ersten Mails sind bereits eingetrudelt und ich denke, der eine oder andere Kontakt wird sich zu einem interessanten Geschäftspartner entwickeln.

Ich weiß, 2014/2015 wird sich vieles stark verändern, „Social Business” ist schon heute in aller Munde und die Vernetzung zwischen Personen und Marken wird weiter zunehmen. Trotzdem kann es nicht schaden, sich gerade im Urlaub auf die klassische Art und Weise, nämlich mittels Lächeln und Handshake, zu vernetzen, virtuelle Vernetzung im zweiten Step nicht ausgeschlossen…

…Jetzt lasst mich noch die letzten Tage meines Urlaubs genießen. Wir hören, sehen, lesen uns!

pix: DieHeiden


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Daniela Heiden
            www.dieheiden.at
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