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Petition nach Tiroler Corona-Pannen – Osttiroler wollen Kärntner werden

{ACHTUNG, SATIRE!}

(Klagenfurt/Lienz) Ischgl, Britische Mutante, PCR-Testskandal….Tirol ist während der Corona-Pandemie mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen gesprungen. Der losgelöste, östliche Teil des westlichen Bundeslandes hat jetzt genug. Die Bevölkerung von Osttirol hat eine Petition gestartet und sammelt für die Initiative „Osttirol wird zu Westkärnten“ fleißig Stimmen.

„Genug ist genug“, schimpft die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blank und führt näher aus: „Wenn man sich das letzte Jahr ansieht, dann muss man sich für Tirol wirklich schämen. Österreich lacht über uns und den Entscheidungsträgern ist das egal. Wir wollen da nicht mehr mitmachen und uns einem politisch perfekt geführten Bundesland anschließen. Bisch a Tiroler bisch a Mensch, bisch ka Tiroler bisch a Orschloch, so hieß das immer. Jetzt ist das genau umgekehrt!“

Von den knapp 53.000 Einwohnern haben schon mehr als die Hälfte unterschrieben. Initiator Bernhard Stork ist stolz, dass so viele zukünftige Westkärntner seinem Aufruf folgen: „Tirol ist jetzt das neue Kärnten, da können wir ja gleich zum richtigen Kärnten gehören“, sagt Stork. Allerdings gibt es auch seine Schwierigkeiten. Viele OsttirolerInnen wissen noch nichts von der Petition, da viele Bewohner in den höheren Lagen und in den verwinkelten Tälern, noch nicht einmal von Corona wissen. „Manche leben halt noch etwas rückständiger. Da erhoffen wir uns auch, dass eine Zugehörigkeit zu Kärnten uns endlich den langersehnten Fortschritt bringt“, so Stork, während er sich verträumt Bilder vom Wörthersee, dem Pyramidenkogel und dem Stadion ansieht.

Der Kärntner Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser würde Osttirol mit offenen Armen empfangen: „Wir würden die Osttiroler natürlich in unserer Gemeinschaft aufnehmen. Die Integration wäre auf Grund der sprachlichen Barriere schwer, aber da würden wir schon ein geeignetes Maßnahmen-Paket mit Deutsch als Zweitsprache verabschieden. Immerhin würde der Großglockner zur Gänze zu Kärnten gehören, das alleine muss Motivation genug sein, Osttirol zu Westkärnten werden zu lassen.“

Um der Osttiroler Bevölkerung zu helfen, hat Kaiser eine Luftbrücke ins Leben gerufen. Täglich werden mehrere Tonnen in Butter geschwenkte Käsnudeln und frischer Reindling über Osttirol abgeworfen. Bernhard Stork zeigt sich von so viel Nächstenliebe sichtlich gerührt: „Gestern hat ein Reindling mein Wohzimmer-Fenster durchschlagen. Ich hatte durch diesen Akt der Menschlichkeit mindestens genauso viele Tränen in den Augen, wie Scherben am Boden.“

Die Tiroler Politik will ihr östliches Territorium aber auf keinen Fall an Kärnten abtreten. Landeshauptmann Platter zur Lügenpresse: „Kärnten soll sich lieber auf sich selbst konzentrieren. Im Gegensatz zu denen haben wir noch eine funktionierende Hypo!“ Im gleichen Atemzug stellt er klar: „Ob Osttirol oder Corona, wir in Tirol machen generell immer alles richtig!“

Geschrieben von Ferdi Sablatnig

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Von Valle

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