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Putenbauern brauchen Mut zum Risiko

Die meisten Putenbauern in der AMA-Region Österreich sind landwirtschaftliche Familienbetriebe. Viele bewirtschaften ihren Hof seit Generationen.

Als in den 1970er Jahren der Handel begonnen hat frisches Geflügel ins Programm aufzunehmen, haben sich, aufgrund der steigenden Nachfrage, einige ganz auf die Putenzucht spezialisiert. Andere sind nach wie vor sogenannte Mischbetriebe. Heute sind es in der AMA-Region Österreich an etwa 120 Putenbauern, die etwa 40 % dessen produzieren, was wir an Putenfleisch konsumieren. Die Umstellung auf Putenmast war und ist bis heute kein einfaches Unterfangen. So kostet alleine der Bau eines Putenstalles, der die heutigen Tierwohl-Anforderungen erfüllen muss, bis zu 1,5 Millionen Euro. Damit könnte man drei Einfamilienhäuser bauen.

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Bei so hohem finanziellen Einsatz ist das Risiko eines Ausfalles, z. B. durch das Einschleppen von Krankheiten, existenzgefährdend. Daher wird penibel auf Hygiene geachtet und Tiergesundheit hat oberste Priorität. Die Erfahrung zeigt, dass artgerechte Haltung, beschränkte Besatzdichte und die vielen weiteren Tierwohlvorschriften des AMA-Gütesiegelprogrammes ganz wesentlich zur Tiergesundheit beitragen.

Mehr Infos zur guten Pute findest du hier: www.amainfo.at

Tolle Rezepte findest du hier: no-waste.diegutepute.at

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Von Samu

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