in

What the Hashtag?

What the Hashtag?

#wasisteigentlicheinhashtag? #ichkennmichnichtaus #tuteinhashtagweh? #hashtag1x1

Der Urvater der Hashtags ist der Anwalt und Web-Designer Chris Messina, der im Jahr 2007 erstmals auf Twitter dazu aufrief Begriffe oder Gruppen mit einer Raute, also dem heutigen #, zu markieren, um Inhalte zu gruppieren. Erst zwei lange Jahre später, wurde die offizielle Hashtag-Funktion von Twitter etabliert und nach weiteren zwei Jahren sprang auch Instagram auf den Zug auf, gefolgt von Facebook im Jahr 2013. 

Und wie funktionieren #‘s jetzt genau? 

Easy cheesy eigentlich: Wenn auf einen Hashtag geklickt wird, gelangt man auf eine Ansicht mit allen Posts, die mit demselben Hashtag versehen wurden. Ob der Beitrag in der Pole-Position auf der Hashtagseite erscheint oder erst gar nicht auftaucht, hängt davon ab, wie oft der Hashtag genutzt wird und wie beliebt der Posts ist. That means: viele viele Likes, Herzchen und Kommentare sammeln, damit der Beitrag auch ganz oben erscheint! Ausschlaggebend dafür ist aber auch, zu welchem Zeitpunkt er veröffentlicht wurde und wie viele, liebevoll genannte, Follies und Fans das Profil schon hat. 

Der Sinn dieser Übung ist, dass durch die Nutzung von Hashtags mehr User, mit denselben Interessen, geteilte Inhalte sehen und tada! – man bekommt, so in der Theorie, mehr Likes, kleine rote Herzen, Follower, Fans und was es sonst noch alles im Web 2.0 gibt.

Diese Strategie wird besonders gerne von Influencerinnen und Bloggerinnen genutzt, um ihre Reichweite zu erhöhen und die Zielgruppe zu erweitern. Also eigentlich, damit sie so viele Menschen wie möglich kennen und sie uns schwuppdiwupp irgendwelche Produkte, wie Bärchen-Pillen für den Haarwuchs, Abnehmshakes oder den allerbesten Selbstbräuner, andrehen können. 

Dadurch lässt sich der weitreichendere Sinn von Hashtags doch gut erklären, oder? 

Und irgendwie sind Influencer ja auch Unternehmerinnen, wobei die meisten von uns das nicht wirklich als solches anerkennen wollen. Verständlich, denn wie kann jemand berühmt sein, gut aussehen und auch noch Erfolg haben? Aber diese Frage ginge jetzt wohl doch zu tief in die psychologische Gesellschaftsforschung, also wieder zurück zu den Hashtags. 

Wir sollten sie nutzen, um die Bekanntheit und Reichweite eines Posts bzw. Profils zu steigern und zur Kategorisierung von Online-Inhalten. Dafür ist es hilfreich Begriffe, Emojis oder Satzteile zu hash-taggen oder eben #-en, die auf dem entsprechenden sozialen Medium beliebt sind und schon oft von anderen Usern benutzt worden sind. By the way – auch wenn #fashion weltweit rund 861 Millionen Beiträge aufweist, ist es doch irgendwie komisch, ein Foto von der abendlichen Brettljause mit diesem Hashtag zu versehen. Besser ist es, wenn Hashtags und Inhalt auch übereinstimmen, damit für denjenigen, der sich den Post ansieht, ein abgerundetes Gesamtbild entsteht. Dabei lässt er vielleicht gleich ein Like da und wird am besten auch noch zum Follower. Übrigens ist es ebenfalls ganz nett, dass auch ein Hashtag selbst abonniert werden kann und dessen Inhalte dann direkt im Feed angezeigt werden.       

Ach ja, wo wir vorher gerade noch bei Influencerinnen, als tüchtige Unternehmerinnen waren – auch für Betriebe und Marken selbst ist es wichtig, Hashtags einzusetzen. Aus denselben Gründen. Wobei jegliche Produkte, Dienstleistungen und Locations ge-#-ed werden können. Auch hier gilt: der Inhalt soll zu den ausgewählten Hashtags passen und ein guter Mix aus Spezifikation und Bandbreite ist das Must-Have. 

Apropos – wir IMSÜDEN sind da ganz gut darin, Betriebe und Marken auf sozialen Medien mit Hashtags zu versehen. #fashion

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Loading…

0