Von da und im Süden
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Work – What We DO

Unser Fotoblogger Arnold Pöschl zeigt uns diesmal ein Preview seines Bildbandprojekts: „WORK WHAT WE DO„. Arbeit, Arbeiter und Arbeitsplätze sind dabei die Themen. Das Projekt ist eigentlich weltweit aufgestellt, aber wir zeigen euch hier mal ein paar „Schöpfer“ aus dem Süden…

Arbeit bildet die Grundlage unserer Existenz, egal welcher Art sie ist.
Arbeit prägt uns und unsere Persönlichkeit.
Arbeit definiert unser Leben.

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Ärztin, Sandra Habernig

Die kulturelle Wahrnehmung von Arbeit unterliegt jedoch einem ständingen Wandel. In der Antike und im Mittelalter war Arbeit für den freien Bürger Unglück und Mühsal. Die bürgerlichen Revolutionen, die Industrialisierung und der damit verbundene Wertewandel in den westlichen Gesellschaften verändern den Bezug zur Arbeit: Sie wird zum rationalen Element, wird nach Effizienz und Effektivität bewertet. Der Mensch als arbeitendes Individuum muss sich arbeitsteiligen Prozessen unterordnen. Produktivität geht über alles, Selbstfindung und Spaß an der eigenen Arbeit spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Mortician

Bestatter, Martin Sandrisser.

 „Arbeit kann uns verkrüppeln und sogar umbringen, aber das ist nur eine Möglichkeit. Arbeit vermag uns auch Energien zu schenken, die zu besitzen wir uns nie hätten träumen lassen…“
Frithjof Bergmann

Heute in der westlichen Welt ist Arbeit vielmehr als reiner Broterwerb und wird zur Aufgabe mit fundamentaler Bedeutung. Immer mehr definiert sich der Mensch durch seine Arbeit. Viele Menschen suchen sogar ausschließlich in der Wahl ihrer Arbeit ihre Selbstverwirklichung und ihr Glück. Für die meisten ist Arbeit Grundlage gesellschaftlicher und persönlicher Anerkennung. „Work- What We Do.“ setzt sich mich mit dem Thema Arbeit fotografisch auseinandersetzen.

Lehrerin, Daniela Lackner.

Lehrerin, Daniela Lackner.

“Die traurigste Erscheinung der Zivilisation und meiner Ansicht nach das größte Eingeständnis ihres Scheiterns sind Menschen, die arbeiten können, die arbeiten wollen und denen man nicht erlaubt zu arbeiten.”
Robert Louis Stevenson

Die Wahl unserer beruflichen Tätigkeit beeinflusst unsere Entscheidungen in den meisten Bereichen des Lebens: Wohnort, Status, Lebensstil, Erholung, Ausbildung, Zukunft, Partnerschaft, Kinder, Entwicklung der eigenen Persönlichkeit…

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Musiker, Manfred Plessl.

“Arbeit ist meine Therapie gegen Pessimismus.” 
Woody Allen

Formal zeigen die Bilder in diesem Fotoprojekt Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Menschen werden unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft an dem Ort ihrer Arbeit portraitiert. Ausgehend von meinem persönlichen Umfeld in Kärnten und Wien werden gleiche oder ähnliche Berufsgruppen in anderen Ländern abgelichtet. Weltweit werden Menschen an ihrem Arbeitsplatz fotografiert. Dabei geht es vor allem darum Gemeinsamkeiten zu finden, anstelle Gegensätze sichtbar zu machen.


Arnold Pöschl (*1981)
Arnold Pöschl
ARNOLD PÖSCHL: Geschichtsstudium in Graz, Bologna und Wien | Ausbildung zum Fotografen auf der Graphischen in Wien und New York ..
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