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Wie Ian Jules Klagenfurt ein wenig bunter macht!

WIE IAN JULES KLAGENFURT EIN WENIG BUNTER MACHT!

Ian Jules ist Klagenfurts buntester Vogel und liebt die Aufmerksamkeit. Er sorgt im eingestaubten Kärnten für mehr Toleranz und gibt dem ein oder anderen auch einen Denkanstoß. Obwohl er so polarisiert, hat er trotzdem eine riesige Community, die immer hinter ihm steht. Wir haben Ian Jules gefragt, was ihn bewegt und was er über Kärntens Influencer denkt.

Ian Jules fing schon früh an mit der Musik. Zuallererst kam die Gitarre und dann der Deutschrap mit 13. In der Schule wurde dies dann über Projektoren abgespielt und die Kinder machten sich darüber lustig. Das war sein erster Rückschlag aber Ian machte natürlich trotzdem weiter.

“Wer nicht aneckt oder provoziert, wird niemals erfolgreich.”

Das lernte Ian schon früh, denn schon als Kind war er extravagant angezogen und hatte bunte Fingernägel. Das wurde in der Schule und in der Arbeitswelt natürlich nicht gerne gesehen und von da an merkte Ian, wie wichtig es ist sich für Minderheiten und Menschen einzusetzen, die zu schüchtern sind oder von der Gesellschaft unterdrückt werden.

“Sich selbst zu lieben, bedeutet sich aufzuopfern.”

Deshalb hörte er auch nicht mit der Musik auf. Als Kind schon, war es sein größtes Ziel berühmt zu werden. Er wechselte von Deutschrap auf Englisch und feierte seinen ersten Erfolg mit 30 Tausend Views auf YouTube. Dies bestätige Ian ihn seinem Aussehen und der Kreativität, die er in die Songs steckt. Er will auf alle Fälle nicht basic sein und weiß auch, dass er ohne seine Extravaganz nicht so weit gekommen wäre.

Mit Anthem schaffte er letztendlich seinen Durchbruch und raste auf Platz 1 in den österreichischen Charts. Seine YouTube Videos wurden über 200.000 Mal angeklickt und er wurde sogar als Act auf das World Body Painting Festival in Klagenfurt eingeladen. Leider machte Corona da einen Strich durch die Rechnung aber das stoppt Ian natürlich nicht.

Am Wiesenmarkt verteilte er letztes Jahr Bänder und wurde von Fans angesprochen, die um Fotos baten. Da merkte er erst, was für einen Anklang er gefunden hat. Er fing an Fantreffen zu organisieren und wurde in St.Veit von 140 Leuten überrascht. In Klagenfurt waren es sogar über 200, die in den City Arkaden vor Bershka auf ihn warteten.

Trotzdem geh ich da ohne hohe Erwartungen rein. Weil Übermut tut selten gut!

Um sich aber trotzdem daran zu erinnern, was er schon alles erreicht hat, hängt er sich alle Erfolge zu Hause an die Wand. Mittlerweile werden natürlich auch Unternehmen auf ihn aufmerksam und wollen mit ihm zusammenarbeiten. Und obwohl er es eigentlich überhaupt nicht mag, wenn man ihm einen Titel wie Rapper oder Künstler aufdrängt, findet er Influencer eigentlich ganz cool. Influencer provozieren und das mag er. Trotzdem achtet er bei der Zusammenarbeit darauf, was er und seine Community mögen und kooperiert nur mit Unternehmen hinter denen er auch steht.

Man glaubt, dass sich fake sehr gut verkauft aber letztendlich gewinnt Authentizität.

In der Vergangenheit arbeitete er sogar schon mit Burger King zusammen, um das neue plant-based Menü zu launchen. Viele Unternehmen schreiben Ian natürlich, ob er Interesse an einer Kooperation mit Fashion-Läden hätte aber da entscheidet er sich meist dagegen – einfach nicht extravagant genug!

Klagenfurts Influencer sind mir einfach zu basic!

Und so steht es für ihn auch um die Werbeszene in Klagenfurt. Er findet es sehr langweilig und weiß auch warum Zeitungen und Fernsehsender mehr von Ian sehen wollen: Er ist von Kopf bis Fuß eine Angriffsfläche. Viele Dinge die gehasst werden, werden auch geliebt. Wie zum Beispiel Justin Bieber oder Cro.

Genauso wie diese Stars, muss auch Ian tagtäglich mit Beschimpfungen und Verurteilungen umgehen. Diese teilt er öfters in seinen Instagram Storys, um darauf aufmerksam zu machen, dass nicht immer alles heile und gut verläuft.

Man bekommt Morddrohungen und fragt sich irgendwann, was man der Welt angetan hat. Ich hatte zwischenzeitlich auch Angst und die Verfasser der Kommentare angezeigt aber mittlerweile denke ich mir: Hey, die geben mir Content und die Idioten wissen das nicht.


Egal, was auf Ian zukommt, er lässt sich nicht aufhalten. Auf TikTok hat er mittlerweile 7 Millionen Aufrufe und sein neues Musikvideo Barbie, dass er zusammen mit seinem Bruder dreht, wird Ende November released. Hierfür hat er einen eigene Ken entworfen und zeigt mit den Puppen eine wichtige Message: Love is Love.

Wir sind gespannt, was Ian Jules als nächstes plant und freuen uns darüber, dass er unser Klagenfurt ein wenig bunter macht!

PS: Wenn du noch mehr über Klagenfurts Influencer erfahren möchtest, geht’s hier weiter! Und falls du Tipps zu Influencer Marketing brauchst, melde dich doch bei uns!

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