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Von Philipp Smuck, Fotos: vom Autor

Kärntner Pandemieferien.

Ok, der Name muss vielleicht noch überdacht werden, um nicht zu polemisch zu klingen. Der Gedanke leitet sich aber von den guten alten Energieferien ab. Die kurz zusammengefasst kurzerhand eingeführt wurden, um Energie zu sparen. https://www.energieleben.at/energieferien-was-steckt-dahinter/

Aber fangen wir von vorne an. IMSÜDEN haben wir als Fackel im Sturm der negativen Berichterstattung gegründet. Im Rahmen der Hypo Katastrophe und eines gewissen politischen Sauhaufens (wobei wir redaktionell nie politisch waren). Damals so um 2012/2013 herum, als wirklich alles was aus Kärnten kam gefühlt eine Katastrophe war. Wir haben über den Süden und seine Menschen geschrieben. Gezeigt, dass nicht alles schlecht ist. Die Kreativen und Erfolgreichen hervorgehoben. Ideen und Visionen für den Süden gefördert und gefordert. Wir wollten mutig und optimistisch sein und es hat uns gutgetan.

Ein wenig mehr Mut und Optimismus können wir alle wieder gut gebrauchen.

IMSÜDEN ist keine Tageszeitung oder ein Staatsmedium. Wir bilden uns und euch keine Meinung zu tagesaktuellen Themen. Wir haben keine Informationspflicht, sind aber dankbar informiert zu werden. Was wir aber tun wollen, ist wieder ein paar Gedanken einbringen. Positive Gedanken. Das Gute sehen und fördern.

Also zurück zu den Pandemieferien, die wie gesagt noch einen besseren Namen brauchen. Wir bitten um Vorschläge! Vielleicht ist es klug die Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um eine Pandemie zu verhindern oder einzuschränken als gesellschaftliche Chance zu sehen. Als Chance die Dinge zu entschleunigen, in einer super hektischen Zeit die uns zusehends überfordert und Angst macht. Drücken wir kurz auf Pause. Grenzen wir unseren Radius für eine kurze Zeit ein. Nutzen wir die Fastenzeit, um doch einfach wirklich einmal zu fasten. „Global Economy Fasten“ statt Hamsterkauf. Bei unseren Bauern werden die Nahrungsmittel schon nicht ausgehen. Oder https://www.genusslandkaernten.at ?

Machen wir halt mal Urlaub zuhause. Ich weiß wir Südländer fahren sobald es nur drei Grad wärmer wird, so schnell es geht ein wenig weiter in den Süden ans Meer. Warum dieses Frühjahr nicht einfach die wirklich wunderschönen Nockberge genießen. Ab auf den Berg und rein in den Wald. Das ist erwiesenermaßen gesund für uns. https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/wissen/5392345/Tag-des-Waldes_Was-ein-Waldspaziergang-fuer-die-Gesundheit-bringt . Ich mache jedes Jahr mindestens zwei Urlaube mit der Familie in Bad Kleinkirchheim. Es ist so schön in den Nockbergen, im Sommer und im Winter. Und es ist so schön unkompliziert. Mit drei Kindern nur 40 Minuten Anfahrt. Mit Gepäck ins Auto verladen und im Kirchheimer Hof wieder ausladen, in unter eineinhalb Stunden zur Erholung.

Wir könnten daraus eine gute Gelegenheit machen. Lernen wir uns selbst und unsere Umgebung wieder besser kennen. Unsere Freunde aus Norditalien könnten doch das Gleiche machen. Und wenn der Spuk vorbei ist, freuen wir uns alle darauf, uns wieder zu sehen. Für die Wirtschaft und den Tourismus kann es eigentlich nicht schlecht sein, verglichen mit dem was passieren kann, wenn wir auf längere Zeit die Schotten dicht machen müssen. Eigentlich könnten wir es ja auch wieder Energieferien nennen. Es ist doch eine großartige Gelegenheit, um das Klima zu schützen. Wenig spart mehr Energie und verringert zum Beispiel die Luftverschmutzung als eine Art Entschleunigung.

Natürlich ist das alles nicht so leicht, aber sehen wir doch einfach auch eine Chance und machen wir uns nicht nur einen Krisenplan, sondern einen Plan. Wir sehen uns IMSÜDEN.


Philipp Smuck
Philipp Smuck ist der Ideengeber von IMSÜDEN.AT und Geschäftsführer der Smuck+1 Media und Marketing GmbH www.sp1.at    
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